WDR Scanner: Elektrosmog

Ein „WDR Scanner“-Beitrag von 2010 beleuchtet die Auswirkung von HF-Strahlung auf den Menschen:

Der Medizinphysiker Dr. rer. nat. Lebrecht von Klitzing misst die Reaktionen des menschlichen Organismus auf HF-Strahlung anhand von EEG, kapillärer Hautdurchblutung und Variabilität der Herzrate. Und eine Wohnungsbegehung mit Messgerät bei einer jungen Familie verdeutlicht, dass die stärkste Strahlungsbelastung oft hausgemacht ist: durch WLAN, DECT, Babyfon, Mikrowelle etc.

Dr. von Klitzing betreibt in der „feldarmen Gemeinde“ Wiesenthal in der Rhön das Umweltphysikalische Messungen und bietet auch die Testung der Elektrosensibilität an. Wer sich voller Hoffung auf den Weg nach Wiesenthal machen möchte, sollte sich zuvor aber auch diesen Erfahrungsbericht (PDF) durchlesen, um sich ggf. unnötigen Stress zu ersparen.

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Comments (2)

  1. Ich selber leide unter Elektrosensibilität. Seit in Bonn LTE freigeschaltet wurde, kann ich mich in meiner Wohnung nur noch für Stunden aufhalten. Der Handymast steht in Schräger Sichtweite zur Wohnung. Die Wohnung liegt in einem 8-Parteienhaus, so dass ein „Rundum-Schutz“ notwendig würde. Dies ist nicht leistbar. Mir bleibt also nur der Umzug in ein Einfamilienhaus übrig. Oder können Sie mir eine Alternative nennen? Wir haben keine Mikrowelle, nur Schnurgebundene Telefone, kein eigenes Wlan, aber von den Nachbarn Wlan. Über eine hilfreiche Antwort würde ich mich sehr freuen. Gruß Karin

    • Sofern möglich dürfte der Umzug in ein freistehendes EFH, das nicht direkt bestrahlt wird, die beste Lösung sein. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man kaum noch Mehrfamilienhäuser findet, in denen kein WLAN genutzt wird. Auch wird über iPads und Smartphones zunehmend LTE zum Streamen genutzt, was in den Nachbarwohnungen ebenfalls spürbar sein kann. Abschirmfarben, -vliese, -vorhänge und -kleidung reduzieren zwar die Belastung, beseitigen können sie sie aber nicht völlig – und dies wäre zumindest nachts in der Regenerationsphase des Organismus nötig. Erste Anhaltspunkte für vielversprechende (oder auszuschließende) Wohnlagen bekommt man über die Webseiten http://emf3.bundesnetzagentur.de/karte/default.aspx und http://digitalradio.de/index.php/de/empfangneu (wer stark elektrosensibel ist und nicht allzu ortsgebunden, wird sicher gerne auch der Strahlung der Digitalradiosender ausweichen). Viel Erfolg und alles Gute!

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