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Wireless Wakeup Call - TEDx Talk

Jeromy Johnson, ehemals im Silicon Valley beschäftigter Ingenieur wurde zum Fürsprecher einer gesundheitsverträglichen Nutzung kabelloser Technologien nachdem er selbst elektrosensibel geworden war. In diesem TEDxBerkeley Talk spricht er über unsere Affinität zu modernen Technologien und die Gefahren, die eine Abhängigkeit davon mit sich bringen kann.
Auf seiner Website teilt er seine Erfahrungen und Erkenntnisse detailierter.

WDR Scanner: Elektrosmog

Ein „WDR Scanner“-Beitrag von 2010 beleuchtet die Auswirkung von HF-Strahlung auf den Menschen:

Der Medizinphysiker Dr. rer. nat. Lebrecht von Klitzing misst die Reaktionen des menschlichen Organismus auf HF-Strahlung anhand von EEG, kapillärer Hautdurchblutung und Variabilität der Herzrate. Und eine Wohnungsbegehung mit Messgerät bei einer jungen Familie verdeutlicht, dass die stärkste Strahlungsbelastung oft hausgemacht ist: durch WLAN, DECT, Babyfon, Mikrowelle etc.

Dr. von Klitzing betreibt in der „feldarmen Gemeinde“ Wiesenthal in der Rhön das Umweltphysikalische Messungen und bietet auch die Testung der Elektrosensibilität an. Wer sich voller Hoffung auf den Weg nach Wiesenthal machen möchte, sollte sich zuvor aber auch diesen Erfahrungsbericht (PDF) durchlesen, um sich ggf. unnötigen Stress zu ersparen.

ARTE: "Elektrosmog - Unsensible Anbieter"

In Vox Pop, einem auf Arte ausgestrahlten Reportagemagazin, ging es in der Sendung vom 20. Oktober 2014 um Elektrosmog:

Thema der „Ermittlung der Woche“ waren die Versuche der Telefonbetreiber, jede Initiative zur weiteren Regelung der elektromagnetischen Strahlung zu blockieren. Obwohl die Anzahl der Elektrosensiblen in ganz Europa steigen und immer mehr Organisationen vor den gefährlichen Wellen und dem Bau von Funkmasten warnen, setzen die Netzbetreiber weiter ihre eigenen Spielregeln durch. Sie beeinflussen wissenschaftliche Studien, drohen Stadträten und Bürgermeistern mit Klagen, umgehen das Vorsorgeprinzip und verhindern die Einrichtung so genannter „weißer Zonen“… Angesichts der bevorstehenden Einweihung der fünften Generation der Mobilfunknetze besteht dringender Handlungsbedarf seitens der Gesetzgeber.

Im „Interview der Woche“ erzählt die belgische Grünenabgeordnete und ehemalige Umweltministerin der Region Brüssel, Evelyne Huytebroeck, über ihre gewonnenen Schlachten gegen die Mobilfunkbetreiber:

In der kompletten Reportage enthalten war auch ein Bericht über ein „internationales Treffen Elektrosensibler“ in Frankreich: Die relativ gut organisierten EHS in Frankreich planen die Errichtung „weißer Zonen“ – angefangen mit dem Gebiet der ehemaligen Klosteranlage des Kartäuserinnenklosters von Durbon bei Saint Julien en Beauchêne im Département Hautes-Alpes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Weitere weiße Zonen in anderen Regionen sollen folgen.

Chartreuse-durbonCahrtreuse-Durbon-Hautes-Alpes

Kurzdokumentation: "Searching for a Golden Cage"

Neueste Untersuchungen von David Carpenter von der Universität von Albany und mehreren anderen Wissenschaftlern weltweit haben ergeben, dass im Schnitt 2-3 % der Bevölkerung hypersensibel auf elektromagnetische Felder (wie sie von Mobilfunk und WLAN erzeugt werden) reagieren. Tendenz steigend. Es handelt sich somit nicht um ein paar wenige „eingebildete Kranke“, sondern um ein Phänomen, dem – neben einem bewussten und reduzierten Gebrauch an drahtloser Technologie im häuslichen Umfeld – mit der Schaffung bzw. dem Schützen mobilfunkfreier Zonen begegnet werden sollte: