"Desperately Seeking White Zone" (DVD; F 2014)

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„Desperately Seeking White Zone“ ist ein 58-minütiger Dokumentarfilm über den Alltag elektrosensibler Personen und ihre Suche nach einem Platz zum Leben:

Alarmiert durch eine Bekannte, die sich nicht mehr in der Lage sah, jegliche Art von Tätigkeiten auszuführen, reiste Regisseur Marc Khanne über drei Jahre durch Frankreich um Menschen zu portraitieren, die elektrosensibel geworden waren. Aufgrund vielfältiger Symptome waren sie gezwungen ihre Sachen zu packen, umzuziehen, und teilweise damit auch Beruf und Familie aufzugeben.
Konfrontiert mit einem Phänomen, das in der Gesellschaft noch eher unbekannt ist und zumeist eine Quelle der Kontroverse, entschied sich Marc Khanne für eine einfache und sehr menschliche Annäherung an das Thema: Eine Serie von Porträts und Zeugnisse offensichtlichen Leidens durch diese unsichtbare Umweltverschmutzung zeichnen das Bild einer beunruhigenden Realität.

Die DVD ist erhältlich über http://www.electrosensitive-white-zone-ehs-film.com

Bande-annonce – CHERCHE ZONE BLANCHE DESESPEREMENT – MARC KHANNE (2014) from Olivier Lavielle.

WDR Scanner: Elektrosmog

Ein „WDR Scanner“-Beitrag von 2010 beleuchtet die Auswirkung von HF-Strahlung auf den Menschen:

Der Medizinphysiker Dr. rer. nat. Lebrecht von Klitzing misst die Reaktionen des menschlichen Organismus auf HF-Strahlung anhand von EEG, kapillärer Hautdurchblutung und Variabilität der Herzrate. Und eine Wohnungsbegehung mit Messgerät bei einer jungen Familie verdeutlicht, dass die stärkste Strahlungsbelastung oft hausgemacht ist: durch WLAN, DECT, Babyfon, Mikrowelle etc.

Dr. von Klitzing betreibt in der „feldarmen Gemeinde“ Wiesenthal in der Rhön das Umweltphysikalische Messungen und bietet auch die Testung der Elektrosensibilität an. Wer sich voller Hoffung auf den Weg nach Wiesenthal machen möchte, sollte sich zuvor aber auch diesen Erfahrungsbericht (PDF) durchlesen, um sich ggf. unnötigen Stress zu ersparen.

ARTE: "Elektrosmog - Unsensible Anbieter"

In Vox Pop, einem auf Arte ausgestrahlten Reportagemagazin, ging es in der Sendung vom 20. Oktober 2014 um Elektrosmog:

Thema der „Ermittlung der Woche“ waren die Versuche der Telefonbetreiber, jede Initiative zur weiteren Regelung der elektromagnetischen Strahlung zu blockieren. Obwohl die Anzahl der Elektrosensiblen in ganz Europa steigen und immer mehr Organisationen vor den gefährlichen Wellen und dem Bau von Funkmasten warnen, setzen die Netzbetreiber weiter ihre eigenen Spielregeln durch. Sie beeinflussen wissenschaftliche Studien, drohen Stadträten und Bürgermeistern mit Klagen, umgehen das Vorsorgeprinzip und verhindern die Einrichtung so genannter „weißer Zonen“… Angesichts der bevorstehenden Einweihung der fünften Generation der Mobilfunknetze besteht dringender Handlungsbedarf seitens der Gesetzgeber.

Im „Interview der Woche“ erzählt die belgische Grünenabgeordnete und ehemalige Umweltministerin der Region Brüssel, Evelyne Huytebroeck, über ihre gewonnenen Schlachten gegen die Mobilfunkbetreiber:

In der kompletten Reportage enthalten war auch ein Bericht über ein „internationales Treffen Elektrosensibler“ in Frankreich: Die relativ gut organisierten EHS in Frankreich planen die Errichtung „weißer Zonen“ – angefangen mit dem Gebiet der ehemaligen Klosteranlage des Kartäuserinnenklosters von Durbon bei Saint Julien en Beauchêne im Département Hautes-Alpes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Weitere weiße Zonen in anderen Regionen sollen folgen.

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